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Kreditnehmer aufgepasst: Die Zinsen steigen!

Immobilienkäufer müssen umdenken, die Zeiten, in denen der niedrige Bauzins annähernd stagnierte, sind vorbei. Dass sich die zehnjährige Bundesanleihe im Februar von minus 0,51 auf minus 0,36 Prozent verteuert hat, ist ein deutlicher Hinweis, denn die Renditen der Bundesanleihe verzeichnen stets die Entwicklung bei den Bauzinsen. Auch die Inflationsrate sowie die Renditen der US-amerikanischen Staatsanleihen spielen eine Rolle: Beide sind deutlich gestiegen.

Was heißt das für Bauherren und Käufer?

Zunächst mal: Ruhe bewahren! Niemand muss befürchten, dass wir in ein paar Monaten  Bauzinsen von zwei oder mehr Prozent haben werden. Ein Anstieg auf 0,8 oder 0,9 Prozent für zehn Jahre fest ist aber durchaus realistisch. Wer gerade in Verhandlungen für ein Bankvorausdarlehen ist, sollte also zügig beleihungsfähige Unterlagen vorlegen und das Angebot schnell unterschreiben – angesichts des noch immer sehr niedrigen Zinsniveaus sind Erhöhungen von 50 Prozent ohne weiteres möglich.

Was tun, wenn die Finanzierung noch wenige Jahre läuft?

Wir raten Ihnen dringend, ein Forward-Darlehen abzuschließen. Noch sind die Aufschläge für die Zinssicherheit sehr niedrig und lassen sich durch einen Wechsel der Bank locker ausgleichen. Wer clever kalkuliert, kann eine Menge Geld sparen. Eine Zinsfestschreibung kann sich selbst bei einem Vorlauf von wenigen Jahren noch lohnen.

Wo gibt es Forward-Darlehen?
Die Hausbank ist nicht immer der optimale Partner, es lohnt sich,  auch bei  anderen Anbietern anzufragen. Das bedeutet zwar einigen Aufwand, weil dafür die Objekt- und Beleihungsunterlagen nochmal zusammengestellt werden müssen. Aber die Mühe lohnt sich.

Steigen auch die Zinsen für Festgelder?
Leider eher nicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird bei ihrer Zinspolitik bleiben, um die Konjunktur am Laufen zu halten. Mit höheren Renditen auf Fest- und Tagesgelder ist daher nicht zu rechnen.

Nutzen Sie Ihre Chance. Jetzt! Dann klappts auch mit dem Baugeld.